Einheiten und Standorte des RAD |
odin5050
Vereinsmitglied
 
Dabei seit: 02.11.2008
Beiträge: 109
Herkunft: rlp Vulkaneifel
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Hallo Dieter,
so wie ich das verstehe, wurde der Arbeitsgau Emsland, im Frühjahr 1938
an den Westwall verlegt.
Die Abt. 3/314 stammt aus Hogstede,Krs. Bentheim.
(Die verlegung fand am 05.05.1938 an den Westwall statt)
Die Abt.5/231 (Heinrich von Weida) stammt ebenfalls aus dem Emsland.
(Keine Ortsangabe)
Zu den anderen Abt. habe ich noch keine weiteren Infos bezüglich
der Heimatstandorte .(Bin den Wälzer noch am lesen)
Hoffe es hilft dir schon mal ein wenig weiter.
MFG
Michael
http://books.google.de/books?id=hCsuJUPt...%20XXXI&f=false
__________________ Suche alles über die Feldbahnkompanie 606 u 607
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05.06.2010 14:30 |
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Augustdieter
Moderator
  
Dabei seit: 21.01.2007
Beiträge: 5.501
Herkunft: Troisdorf
Themenstarter
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Hallo Michael,
| Zitat: |
| so wie ich das verstehe, wurde der Arbeitsgau Emsland, im Frühjahr 1938 an den Westwall verlegt. |
Einen "Arbeitsgau Emsland" gab es nicht. Ich sehe das so das der AG XXXI,
der im Emsland im Einsatz war, eine gewisse Erfahrungen bei großen Arbeitsvorhaben hatte und deshalb im Bereich des Westwalls eingesetzt wurde der dort nicht nur seine eigenen Abt. geführt hat.
__________________ Gruss Dieter
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05.06.2010 14:46 |
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clan01
geübter Neuling

Dabei seit: 07.10.2008
Beiträge: 160
Herkunft: NRW
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Hallo Dieter,
das stimmt nicht.
Natürlich gab es einen Arbeitsgau Emsland XXXI.
Ursprünglich nur AG Emsland, überwiegend im Bereich des AG XIX.
Quelle: ich
"Selbständige Emslandabteilungen entstehen 1935. Diese werden ab 01.01.1936 dem AG XIX unterstellt. Im Januar 1935 befinden sich schon 23 Vollabteilungen im Emsland.
Dienstlich unterstehen alle Abteilungen dem AG XIX, ansonsten bleiben sie versorgungstechnisch Bestandteile ihrer Muttergaue; die Gruppenstäbe werden 1937 aus der Verantwortung der Muttergaue vollständig herausgelöst.
Ab 01.02.1937 wird das Gebiet und alle Abteilungen des Emslandes vom AG XIX wieder abgetrennt und als selbständiger AG XXXI geführt."
Dies gilt bis zur Übernahme der AG-Nummer XXXI durch den AG XXXI am Westwall, der überwiegend aus ehemaligen Abteilungen aus dem Emsland besteht, aber nicht deckungsgleich ist.
Einige ehemalige Emsland-Abteilungen werden vor Ort wieder dem AG XIX zugeordnet.
Also wie üblich - keine pauschalen Aussagen zum RAD - kennen wir ja.
VG
Michael
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07.06.2010 10:57 |
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kkn

Moderatorin
  
Dabei seit: 06.04.2007
Beiträge: 3.016
Herkunft: Berlin
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| Abtlg. 4/105 Beiershaus Jan. 1945 |
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Guten Tag,
o.a. Angabe fand sich in dem nachstehend verlinkten Bericht;
finde ihn lesenswert - und so geht er nicht verloren.
Gruß, KordulaAm Montag, den 15. Januar 1945, nahm ich Abschied von meiner Heimatstadt
Lauban in Schlesien, den Einberufungsbefehl zum RAD (Reichsarbeitsdienst)
Abtlg. 4/105 Beiershaus, im Bunzlauer Stadtforst gelegen, in der Tasche.
Im Gepäck nur das Notwendigste. ...
Alles lesen.
__________________ Willst Du mit jemandem ein Schiff bauen, wecke in ihm die Sehnsucht nach dem Meer.
[Gert Kupfer]
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17.07.2010 18:16 |
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Munichois
Ich bin neu hier
Dabei seit: 19.08.2010
Beiträge: 1
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Liebe RAD Experten,
ich habe in alten Unterlagen meines Opas folgenden Text mit Bezug auf seine Zeit beim RAD gefunden. Vielleicht könnt ihr mir mehr Infos zu seiner Abteilung geben.
"Meine Einberufung zum Reichsarbeitsdienst erfolgte am 3. Februar 1942. Von der Sammelstelle in Dresden wurden wir per Bahn nach Gtutschnow an der Weichsel verfrachtet. Dort angekommen wurden wir der Arbeitsdienstabteilung 29 oder 229 zugeteilt, die genaue Nummer ist mir nicht mehr in Erinnerung. In Grutschnow blieben wir bis Anfang Mai 1942 und wurden dann zum Einsatz beim Rußlandfeldzug herangezogen. Verladen in Thorn, ging es per Transport nach Brest-Litovsk wo wir entladen wurden. Anschliessend folgten wir per Fahrrad der vorrauseilenden Panzerarmee Kleist, legten täglich 60 bis 80 Kilometer zurück. Die Vormarschroute führte uns über Pinsk, Gomel, Chernikov, Kiew, Orel, Charkov und Voronezh bis nach Ostrogozhsk. Dort wurden wir zum Bau einer Stahlstrasse durch ein Sumpfgebiet eingesetzt. Anfang Dezember wurde unsere Arbeitsdienstabteilung in Kursk der Infanterie übergeben. Die Arbeitsmänner die im Reich eine Musterung zur Marine, Luftwaffe oder SS erhalten hatten, mussten mit dem gesamten Gerät, Fahrrädern und Fahrzeugen per Transport zurück nach Grutschnow."
Vielen Dank im voraus!
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23.08.2010 15:27 |
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kkn

Moderatorin
  
Dabei seit: 06.04.2007
Beiträge: 3.016
Herkunft: Berlin
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| Finsterwalde RAD Abt. K3/80 |
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Guten Morgen,
(1) im unten verlinkten Bericht Hinweise zu o.a. RAD-Lager gefunden;
die Aufzeichnungen sind überaus lesenwert.
(2) In einem Artikel der Lausitzer Rundschau vom 27.08.2009 gibt es einen Hinweis,
daß die Kleine Elster bereits in den 30er Jahren vom Reichsarbeitsdienst begradigt
worden sei. Weitere Angaben fehlen. Nehme an, daß es auch dort verschiedene/
weitere RAD-Lager gegeben hat - bis dahin jedoch ist die Angabe sicher hier gut
geparkt; Artikel.
Grüße, Kordula
Edit: Ergänzungen.
RAD Abt. K3/80 in Finsterwalde
12.12.1941 – 19.02.1942 RAD 70 Tage
Kriegstagebuch vom 12.12.1941 bis 21.12.1945
Von Helmut Geigk – Handschriftliche Dokumentation
Zur Verfügung gestellt von Matthias Geigk [alles lesen].
__________________ Willst Du mit jemandem ein Schiff bauen, wecke in ihm die Sehnsucht nach dem Meer.
[Gert Kupfer]
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24.08.2010 08:03 |
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Koenenstijn
geübter Neuling

Dabei seit: 27.01.2007
Beiträge: 95
Herkunft: Niederlande
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Hallo Dieter,
Vielleicht noch unbekannt
RAD-Abtl 7/221
Standort: Oberweier über Lahr
Datum: 22.12.1939
Adressiert an.: Arbeitsmann
Quelle: Feldpostkarte
Mfg,
Koenenstijn
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29.08.2010 13:18 |
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